Termine  

Sportfest in Schmidtheim
14. bis 17.06.2018

 

aktuelle Ergebnisse aller SG-Teams
(hier klicken)

-----------------------------------

weitere Termine im
Terminplaner

   

Wieder ein neues Gesicht in den Reihen der SG DaSch gab es beim Auswärtsspiel in Houverath zu sehen: Niko Puderbach, Eigengewächs aus der A-Jugend, begann auf dem Flügel und ersetzte dort seinen Junioren-Mannschaftskollegen Julio Pauli im Vergleich zur Vorwoche. Desweiteren begannen Michael Müller für Melo Halilic als zweite Sturmspitze und mit Jan Nellessen ein weiterer Spieler mit Sondergenehmigung (für Alexander Seeger/Innenverteidigung). Mit diesen Neuerungen sollte der Negativtrend der vergangenen Wochen endlich gestoppt werden.

 

In Houverath ging es auf einem zu einem Viertel vereisten Platz gegen eine vermeintlich spielstarke Mannschaften, die in den vergangenen Wochen viele Punkte gesammelt hatte, um die Wurst. Dementsprechend hieß es erst einmal, hinten sicher zu stehen. Man merkte beiden Mannschaften eine gewisse Nervösität an, die Teams kannten sich untereinander nicht und spielten daher erst einmal etwas abwartend und bedacht darauf, keine Fehler zu machen.

Houverath erarbeitete sich ein leichtes optisches Übergewicht, kam vereinzelt zu gefährlichen Gelegenheiten und schoss bereits nach wenigen Minuten ein Abseitstor, doch zeigten auch die Gäste schon in der Anfangsviertelstunde, dass sie imstande waren, gefährliche Konter zu fahren. Die Abwehr der Gastgeber machte dabei einen alles andere als sattlfesten Eindruck. Dennoch, SG-Keeper Martin Diefenbach musste auf der Hut sein und klärte einen Schuss der Houverather mit letzter Kraft an die Latte.

Nach einer halben Stunde jubelte jedoch die SG DaSch: Einen perfekt vorgetragenen Konter über die rechte Seite - der eben erwähnte Niko Puderbach setzte sich mit seiner Schnelligkeit am Flügel durch - schloss der agile Michael Müller zum 1:0 ab. Die beiden Wechsel in der Startelf hatten sich schon jetzt ausgezahlt.

In der Folgezeit startete Houverath wütende Angriffe, die jedoch meist kopflos und unüberlegt vorgetragen wurden. Wirkliche Torgelegenheiten ergaben sich nur selten, und wenn, dann wurde es nach einigen der unzähligen Freistößen, die der Schiedsrichter ihnen zusprach, gefährlich.

Auf der Gegenseite sorgten die Konter weiterhin für Gefahr: Dominik Poth schoss knapp am Tor vorbei, ein über Poth und Müller herausgespieltes Tor wurde zu Recht wegen Abseits nicht gegeben und Müller scheiterte aus kurzer Distanz freistehend am gegnerischen Keeper.

So ging es mit dem 1:0 in die Kabine, was nicht unbedingt unverdient war.

In der zweiten Hälfte erhöhte Houverath, augenscheinlich unzufrieden mit dem Spielverlauf, den Druck weiter und die Gäste konnten sich immer seltener aus der Umklammerung befreien. Klare Gelegenheiten blieben jedoch Mangelware.

Noch schwerer wurde es nach gut 60 Minuten: Thomas Mertens musste nach dem zweiten taktischen Foul mit gelb-rot vom Platz. Formal die richtige Entscheidung, doch sicher kann man mit ein wenig Fingerspitzengefühl nach dem zweiten Foul eines Spielers auch noch eine Ermahnung aussprechen. Der Schiedsrichter begünstigte die Hausherren mit seinen Entscheidungen generell über die gesamte Spielzeit, vier gelbe und eine gelb-rote Karte für die Gäste, keine einzige für die Hausherren sowie unzählige, teils zweifelhafte Freistoßentscheidung zu Ungunsten der SG unterstreichen diesen Eindruck.

So wurde die letzte halbe Stunde zur Zitterpartie. Houverath schnürte die Gäste fest in der eigenen Hälfte ein, diese wussten sich nunmehr nur noch mit langen, planlosen Bällen zu helfen, die zumeist innerhalb weniger Sekunden wieder zurück kamen.

Dennoch, das Abwehrbollwerk der SG DaSch stand sicher, trotz der großen Feldüberlegenheit gab es kaum Torgelegenheiten für den SV Houverath. Andreas Recher musste einmal auf der Linie klären und Diefenbach wehrte den Ausgleich mit zwei tollen Paraden ab. Viel mehr gab es nicht zu vermelden. Der eingewechselte A-Jugend-Debütant Christian Karbig daegegen vergab völlig allein vor dem Tor die riesige Gelegenheit zur Entscheidung (85.).

So sorgte der Schlusspfliff des Schiedsrichters schlußendlich für den nicht unbedingt einkalkulierten Auswärts-Dreier.

Fazit: Aufgrund der drückenden Überlegenheit von Houverath in der zweiten Hälfte sicherlich ein schmeichelhafter Sieg, dennoch waren eine beeindruckend geschlossene Mannschaftsleistung und gute Defensivarbeit sowie gut hervorgetragene Konter zu beobachten. Sensationell, dass diesmal nur drei Großchancen für ein Tor gebraucht wurden.

Aufstellung: M. Diefenbach; J. Nellessen, M. Recher, A. Recher; N. Puderbach (ab 70. D. Otto), T. Kolf, M. Schramm, T. Mertens; J. Schmitz (ab 65. C. Karbig); M. Müller, D. Poth (ab 70. E. Godknecht)

   
© SG Dahlem Schmidtheim 1970 e.V.